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RegionalmanagerInnen aus ganz Österreich, VertreterInnen aus Politik und Wirtschaft, WissenschafterInnen und Bildungsverantwortliche trafen sich am 19. Oktober im Niedernsiller Samerstall zu einem konstruktiven Austausch im Rahmen des BeRG-Programmes.

Gesprächsrunden bei der Vernetzungskonferenz. (Foto: Elke Samhaber)

Gesprächsrunden bei der Vernetzungskonferenz. (Foto: Elke Samhaber)

NIEDERNSILL. Das ÖZBF (Österreichisches Zentrum für Begabtenförderung und Begabungsforschung) und die Leader-Region Nationalpark Hohe Tauern haben in den Samerstall eingeladen, um Ideen auszutauschen, was Gemeinden und Regionen machen können, damit Kinder und Jugendliche ihre Talente und Stärken entwickeln und gern in der Region bleiben oder dorthin zurückkehren.

Vorstellung von Projekten

In einem ersten Teil wurden Projekte vorgestellt, die genau diese Zielsetzung verfolgen: Vortragende der Universität Passau blickten über den europäischen Tellerrand nach Israel zu den Education Cities, bei denen die Passauer Wissenschafterinnen beratend zur Seite stehen. Daraufhin begab sich die Gruppe gedanklich in die benachbarte Steiermark zum Chancen Camp Murtal, bei dem Jugendliche an ihren innovativen Ideen arbeiten können. Abschließend wurde das regionale Programm BeRG (Begabung entwickelt Region und Gemeinde), das mittlerweile im dritten Jahr im Oberpinzgau läuft, präsentiert.

Rege Diskussionen

Im zweiten Teil diskutierten die TeilnehmerInnen die Gestaltung von konkreten Initiativen für Kinder und Jugendliche aber auch für deren Eltern und Lehrer sowie über Stolpersteine und sinnvolle Rahmenbedingungen. Zur Gestaltung einer JungenUNI und von Kursen in einem Forschungs- und Schaffensraum sowie zu Workshops und dem Aufbau eines thematischen Kompetenznetzwerks erfolgte ein reger Gedanken- und Erfahrungsaustausch aller Teilnehmenden.

BeRG feierte den 2. Geburtstag

Im Anschluss wurde der 2. Geburtstag des Regionalentwicklungsprogramms BeRG gefeiert. Zahlreiche Personen, die aktiv bei der Gestaltung begabungsfördernder Strukturen für Kinder und Jugendliche in der Region mitwirken, feierten gemeinsam und hielten mit Herta Wallner, der Projektkoordinatorin vor Ort, Rückschau auf die Schwerpunkte des zweiten Programmjahres. Dabei ließ sie die Kurse des Forschungs- und Schaffensraums sowie die BeRG-Workshops für Eltern und Lehrer/innen Revue passieren. Eva Hollaus aus der VS Mittersill gab Einblick in ihre Arbeit mit der BeRG-Stärkenbox und natürlich wurde auch ein filmischer Rückblick auf die JungeUNI, welche im Juli 2017 in Mittersill stattfand, gehalten.
Das BeRG-Team freut sich über den aktiven Zuspruch und regen Austausch bei den Veranstaltungen sowie auf ein schwungvolles drittes und damit letztes Programmjahr von BeRG. 

 

https://www.meinbezirk.at/pinzgau/lokales/niedernsill-vernetzungskonferenz-staerkenfoerderung-meets-regionalentwicklung-d2303980.html




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Pressebericht meinbezirk.at

www.meinbezirk.at/pinzgau/lokales/mittersill-wurde-fuer-drei-tage-zur-universitaetsstadt-d2188755.html
13.07.2017, 17:32 Uhr

Mittersill wurde für drei Tage zur Universitätsstadt

Carina Imser, Laura Stockinger, Alexandra Atzensberger (alle ÖZBF) und Dr. Birgit Sattler (Uni Innsbruck)

Carina Imser, Laura Stockinger, Alexandra Atzensberger (alle ÖZBF) und Dr. Birgit Sattler (Uni Innsbruck)

Wie ist das mit dem Hackerangriffen Hr. Professor? Lebt da im Eis eigentlich etwas? Welche Tänze gab es im Mittelalter? Fragen wie diese wurden an der JungenUNI in Mittersill besprochen. Und es wurde geforscht und experimentiert.

MITTERSILL (wnk)

Professoren und Wissensträger von Universitäten und Hochschulen, die in den Pinzgau reisen um ihr Wissen weiter zu geben. Kann das funktionieren? Ja, es kann! In Mittersill wurde es bewiesen.

Im Rahmen des 3-jährigen Programms BeRG (Begabung entwickelt Region und Gemeinde) fand vom 11. bis 13. Juli die JungeUNI in Mittersill statt. Initiiert wurde dies vom österreichischen Zentrum für Begabtenförderung (ÖZBF). Es wurden Seminare zu den Themen, Natur- und Kulturwissenschaft, MutimediaArt und IT angeboten.
Die 66 „Studierenden“ waren junge Menschen aus dem Pinzgau, die besonders gefördert und gefordert werden möchten. Sie alle waren mit großem Engagement dabei und haben geforscht, zugehört, experimentiert und gelernt.

Regional verankern

Alexandra Atzensberger vom ÖZBF sagt: „Die Begabtenförderung muss breiter aufgestellt werden. Es reicht nicht wenn in den Städten Angebote da sind. Die Strukturen zur Förderung begabter Menschen müssen in den ländlichen Regionen ebenso verankert werden. Das Zusammenspiel von Schule, Eltern, Vereinen und anderen Institutionen ist ein grundlegender Baustein um hierbei erfolgreich zu sein.“

Einzigartiges Vorzeigeprojekt

Das Programm BeRG ist bislang einzigartig. Träger des Projekts ist das ÖZBF. Gefördert wird es von der LEADER-Region Nationalpark Hohe Tauern. Unterstützt wird es von verschiedenen Universitäten und Hochschulen sowie von der heimischen Wirtschaft. In regionalen Planungsgruppen wird der Bedarf und die Interessenslage in der jeweiligen Gemeinde bzw. der Region erhoben. Hierbei hat Herta Wallner die regionale Koordination übernommen. Im Projektteam ist man sich einig: „Die Arbeit von Frau Wallner ist immens wichtig und wertvoll, Sie ist hier in der Region etabliert und ihre organisatorischen Fähigkeiten sind perfekt, so kann das Bildungsangebot optimal abgestimmt werden.“

JungeUNI

Den Kindern und Jugendlichen wurde im Rahmen der dreitägigen JungenUNI die Möglichkeit gegeben, Wissenschaft hautnah zu erleben. Lehrende und Forschende von Universitäten und Fachhochschulen waren anwesend und brachten den Teilnehmern ihre Themen phantasievoll und spielerisch aufbereitet näher. Die international bekannte Klima- und Gletscherforscherin Dr. Birgit Sattler von der Uni Innsbruck war auch dabei. Sie sagt gegenüber dem Bezirksblatt: „Der Einladung hierher bin ich gerne gefolgt. Ich halte nichts davon, Wissen für mich zu behalten und gebe es gern weiter. Hier im Pinzgau habe ich das Leben im Eis thematisiert und war überrascht davon, wieviel Vorwissen die jungen Leute mitgebracht haben. Man merkt, dass in der Nationalparkregion Umwelt und Natur einen großen Stellenwert haben.“

Sponsoren gesucht

Das Programm BeRG ist im Pinzgau bis Oktober 2018 gesichert. Für die Zeit danach wird noch nach Sponsoren für ein Folgeprogramm gesucht.
Alle Infos zum Projekt sind im Internet unter www.berg-oberpinzgau.at zu finden

 

 




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 Pinzgauer Nachrichte_02.06.17

 




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 Gemeindenachrichten_Mittersill-Ausgabe 04_2016




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Walder-Gemeindeblatt-Ausgabe 01_2016




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