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Pressebericht auf salzburg.ORF.at

Begabtenförderung im Oberpinzgau startet

Der Oberpinzgau will zur Modellregion bei der Begabtenförderung werden. Vom Kindergarten bis in höhere Schulen und Vereine sollen die Stärken von Kindern und Jugendlichen erkannt und gefördert werden.

Es geht nicht nur um einige wenige Hochbegabte, sondern um möglichst viele begabte Kinder und Jugendliche. Sie sollen ihre Stärken auf jenen Gebieten erkennen, wo sie zu außergewöhnlichen Leistungen fähig sind. Und dabei sollen Kindergärten, Schulen, Gemeinden und auch engagierte Vereine – von der Feuerwehr bis zu den Goldhauben – mithelfen.

Zunächst werden Begabtenberater ausgebildet

Bei einer ganztägigen Auftaktveranstaltung am Freitag im Nationalparkzentrum Mittersill wird Bürgermeistern, Direktoren, Gemeindevertretern und Vereinsobleuten das Projekt vorgestellt. Denn schon im Vorfeld entwickelte das Österreichische Zentrum für Begabtenförderung und Begabungsforschung (ÖZBF) ein Programm mit Kindern und Jugendlichen in allen neun Oberpinzgauer Gemeinden. Im nächsten Schritt soll dieses Programm jetzt mit den Kindergärtnerinnen, Lehrern, Jugendbetreuern oder engagierten Eltern durchgegangen werden. 15 bis 25 von ihnen sollen zu Begabtenberatern ausgebildet werden, die dann in den nächsten drei Jahren Ansprechpartner für Kinder und Jugendliche sind.

Auch eine interaktive Landkarte mit allen Angeboten für Begabte in der Region soll es geben – so sollen bereits bestehende Initiativen von Einzelkämpfern bekannter gemacht werden, sagt Claudia Resch vom ÖZBF. Abgeschlossen werden soll das Programm dann mit einer Oberpinzgauer Kinder-Universität. Das Programm ist auf drei Jahre ausgelegt und wird vom Land Salzburg und der EU finanziert.