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Pressebericht auf meinbezirk.at

Österreichweit erstes Programm für Begabungsförderung gestartet

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LH Wilfried Haslauer und LR Martina Berthold bei der Eröffnung (Foto: Franz Neumayr/Hölzl)

MITTERSILL. Das österreichweit erste Regionalentwicklungsprogramm für Begabungsförderung BeRG (Begabung entwickelt Region und Gemeinde) im Oberpinzgau startete heute im Nationalparkzentrum Mittersill. Eröffnet wurde die Auftaktveranstaltung von Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer, Landesrätin Mag. Martina Berthold und Landesschulratspräsident Mag. Johannes Plötzeneder.

“An den vielfachen Talenten auch im Oberpinzgau konnte es ja nie irgendeinen Zweifel geben. Bei diesem Projekt geht es in einer hinsichtlich seiner Ziele und Methoden neuen Art und Weise darum, Begabungen gezielt in der Region zu entfalten und für die Region und ihre Bevölkerung auf Dauer zur Geltung kommen zu lassen,” so Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer bei der Auftaktveranstaltung. Das BeRG-Programm läuft von Oktober 2015 bis Oktober 2018 und führt so zu einer nachhaltigen Veränderung der Förderstrukturen sowie der Wahrnehmung von Begabungen. Um eine nachhaltige Entwicklung – auch nach Ablauf der offiziellen Programmdauer – zu gewährleisten, entwickelt das ÖZBF das Programm im regen Austausch mit den Bewohnerinnen und Bewohnern des Oberpinzgaus.

“Diese Form der Begabungsförderung begeistert mich. Es ist schön zu sehen, wie sich alle großen Institutionen der Region beteiligen, sämtliche Bildungsinstitutionen, Vereine und Wirtschaftsbetriebe der Region sind dabei. BeRG Oberpinzgau ist ein wichtiges Zeichen einer Region, die ihre Zukunft in die eigene Hand nimmt, ” so Landesrätin Mag. Martina Berthold.

Das Gesamtkonzept von BeRG mit inhaltlicher Ausrichtung, Zielsetzung und Programmkoordination wird vom Österreichischen Zentrum für Begabtenförderung und Begabungsforschung (ÖZBF) geplant und durchgeführt. Es wurde in Kooperation mit dem Landesschulrat für Salzburg entwickelt und wird von der Europäischen Union, dem Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft und dem Land Salzburg gefördert.